Drei Tage in Prag reichen. Aber nur dann, wenn ihr nicht den halben Tag in einer Schlange vor der Burg verbringt oder den Nachmittag damit vergeudet, eine Wirtschaft zu suchen, die nicht 600 Kč für einen Gulasch verlangt. Das hier ist keine Top-Ten-Liste; es ist der Plan, mit dem ich Freunde durch Prag führen würde — was wirklich zählt, was man weglassen kann, und was in den meisten deutschsprachigen Reiseführern fehlt.
Bevor ihr losfahrt — vier Dinge, die ihr wissen solltet
Wo ihr wohnen solltet. Die meisten Besucher buchen automatisch in der Altstadt. Fehler. Es ist teuer, laut, und ab sieben Uhr abends seid ihr von Junggesellenabschiedsgruppen umringt. Vinohrady (10 Minuten mit der Tram ins Zentrum) oder Karlín (15 Minuten mit der Metro) sind ruhiger, günstiger, und ihr seht dort tatsächlich Prager, nicht nur Touristen. Im Zentrum empfehle ich nur die Kleinseite (Malá Strana) — nach Sonnenuntergang ist sie eine völlig andere Stadt als die Altstadt.
Übernachtungssteuer. 2026 beträgt sie 50 Kč pro Person und Nacht, höchstens 60 Nächte. Nichts Dramatisches, aber rechnet damit. Bei der Buchung sollte angegeben sein, ob die Steuer vor Ort bezahlt wird oder bereits enthalten ist.
Öffentlicher Nahverkehr. Funktioniert hervorragend. 90-Minuten-Ticket 46 Kč, 24-Stunden-Ticket 140 Kč, 72-Stunden-Ticket 340 Kč (Preise für 2026). Ein ausführlicher Leitfaden zum Prager Nahverkehr folgt in einem eigenen Artikel.
Tram 22 und Sperrung an der Burg. Wenn ihr diesen Artikel zwischen März und Juli 2026 lest: Die Tram 22 hält dieses Jahr nicht an den Stationen „Pražský hrad” und „Královský letohrádek” — die Gleise werden saniert. Stattdessen nutzt ihr die Haltestelle Pohořelec (beschreibe ich unten — sie ist sowieso die bessere Route, auch ohne Sperrung). Aktuellen Stand vor der Reise auf dpp.cz prüfen.
Tag 1 — Altstadt, Josefov und das Drumherum
Morgens: Karlsbrücke um sieben Uhr. Ich weiß, früh aufstehen im Urlaub ist eine Zumutung. Aber die Karlsbrücke um die Mittagszeit ist nicht dieselbe Brücke wie die zum Sonnenaufgang. Um sieben habt ihr sie fast für euch allein, das Licht über dem Hradschin (Hradčany) vergoldet alles, und die Fotos sehen aus wie aus einem Bildband. Schaut vorher kurz nach, wann die Sonne aufgeht, damit ihr es schafft. Wenn ihr noch Zeit habt und nicht weit weg übernachtet, lohnt sich ein zweiter Besuch nach Einbruch der Dunkelheit — dann sind zwar mehr Menschen unterwegs, aber die beleuchtete Burg über der Brücke ist unbezahlbar.

8:45: Altstädter Ring und die Astronomische Uhr. Der Platz ist großartig. Die Astronomische Uhr (Orloj) am Altstädter Rathaus ist technisch bemerkenswert. Die stündliche Vorführung — wenn die zwölf Apostel im Kreis vorbeiziehen und der Hahn kräht — solltet ihr euch ansehen. Sie dauert nicht lange, ist aber ein schöner kultureller Moment. Auf den Turm des Altstädter Rathauses könnt ihr ebenfalls hinauf (300 Kč, Stand 2026) — der Ausblick ist es wert.

10:00: Jüdisches Viertel (Josefov). Das Kombiticket des Jüdischen Museums umfasst fünf Stätten und kostet 600 Kč (Stand 2026). Ich empfehle, das Ticket online im Voraus zu kaufen — wenn vor Ort viel los ist, könnt ihr damit die Schlange umgehen. Ihr könnt auch eine Variante mit englischsprachiger Führung dazubuchen (jewishmuseum.cz).
12:30: Mittagessen, aber nicht am Altstädter Ring. Faustregel: niemals am Altstädter Ring essen, auch nicht in den Straßen, die direkt davon abgehen. Doppelter Preis, halbe Qualität. Die einzige Ausnahme, die ich empfehle, ist das Restaurant Mincovna direkt am Platz. Sonst lieber zum Lokál Dlouhááá — eine Kette von Wirtschaften, in die Prager wirklich gehen. Klassische böhmische Küche, frisch gezapftes Tankbier, faire Preise. Hauptgerichte 180–280 Kč. Echter Gulasch, nicht der vom Altstädter Ring. U Červeného páva ist eine weitere sehr solide Adresse — Montag und Dienstag geschlossen, Reservierung empfehlenswert.
14:00: Wenzelsplatz und Lucerna. Vom Altstädter Ring zum Wenzelsplatz nehmt ihr am besten den Weg über den Pulverturm und vorbei am Gemeindehaus (Obecní dům) — das Jugendstil-Konzerthaus, in dem 1918 die tschechoslowakische Unabhängigkeit ausgerufen wurde. Direkt daneben der Heinrichsturm (Jindřišská věž).

Der Wenzelsplatz selbst ist eher ein Boulevard als ein Platz. An sich nicht besonders aufregend, abgesehen vom Wenzelsdenkmal und dem mächtigen Gebäude des Nationalmuseums am oberen Ende. Das Nationalmuseum lohnt einen Besuch — der Eintritt kostet 360 Kč und das Ticket lässt sich vorab buchen. Allerdings wird derzeit (2026) ein großer Teil renoviert und das wird vermutlich noch eine Weile dauern. Wenn ihr Shopping mögt, sind der Wenzelsplatz und die Jindřišská-Straße eine gute Wahl.
Am Wenzelsplatz lohnt vor allem die Lucerna-Passage. Dort hängt die berühmte Skulptur von David Černý: ein umgedrehter heiliger Wenzel, der auf dem Bauch seines kopfüber hängenden toten Pferdes sitzt. Fast niemand kennt sie. Eintritt frei.
17:00: Moldauufer und etwas Ruhe. Fahrt mit der Tram zur Náplavka hinunter oder über den Fluss in den Letná-Park. Bier mit Blick auf die Altstadt, die Füße können sich erholen. Holzbänke, Räder, Einheimische.
Abendessen. Ich empfehle Lokál U Bílé kuželky auf der Kleinseite oder U Houdků in Karlín.
Tag 2 — Burg und Kleinseite, aber clever
Der Schlüssel: wie ihr zur Prager Burg kommt. Die meisten Touristen gehen entweder von der Karlsbrücke aus die steile Nerudova-Straße hinauf oder fahren mit der Tram 22 bis zur Haltestelle „Pražský hrad” — kürzeste Route, aber auch die vollste. Es gibt einen besseren Weg:
Steigt an der Haltestelle Pohořelec aus (Tram 22, 23). Zehn Minuten leicht bergab, keine Treppen, kein Aufstieg. Ihr betretet den Hradčaner Platz durch das Tor der Kämpfer (Brána gigantů) und die Burg über den Haupteingang. Auf dem Rückweg lauft ihr dann durch den gesamten Komplex Richtung Karlsbrücke — so wiederholt ihr die Strecke nicht.
Achtung: Tram 22 und 23 fahren vom 21. März bis 17. Juli 2026 nicht zu den Stationen „Pražský hrad” und „Královský letohrádek” (Gleissanierung). In diesem Zeitraum sind Pohořelec oder Hradčanská die einzig sinnvollen Wege.
Eintritt. Der „Hauptrundgang” (Velký okruh) kostet 450 Kč (Kinder 6–16 und Studenten bis 26 Jahre 300 Kč, Familienticket 950 Kč). Enthalten sind der Alte Königspalast, der Veitsdom, die Georgsbasilika und das Goldene Gässchen. Tickets gibt es direkt an der Burg — die Schlange ist montags morgens 30–45 Minuten lang, in der Hochsaison auch eine Stunde. Ein Online-Ticket kostet etwa gleich viel (450–500 Kč) und erspart euch die Schlange am Ticketschalter. Aber Achtung: Die Schlange an der Sicherheitskontrolle ist für alle gleich — dort muss jeder durch. Ein deutschsprachiger Audioguide ist gegen Pfand verfügbar. Aktuelle Preise auf hrad.cz.
Was ihr wirklich sehen solltet:
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Der Vladislav-Saal im Alten Königspalast. Riesiger spätgotischer Raum (62 × 16 m, 13 m hoch), erbaut von Benedikt Rejt zwischen 1490 und 1502. Hier fanden Ritterturniere statt — daher die breite Reitertreppe (Jezdecké schody), über die die Pferde direkt in den Saal geritten wurden.
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Der Ludwigsflügel mit den Fenstern der Böhmischen Kanzlei. Zugänglich durch ein Portal in der Südwest-Ecke des Vladislav-Saals. Aus diesen Fenstern wurden 1618 drei katholische Beamte von protestantischen Adligen geworfen — der Zweite Prager Fenstersturz, der den Dreißigjährigen Krieg auslöste. Alle drei überlebten den Sturz aus 16 Metern Höhe: Die Protestanten sagten, sie seien auf einem Misthaufen gelandet, die Katholiken behaupteten, Engel hätten sie gerettet. Fast kein deutschsprachiger Tourist sucht das konkrete Fenster.
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Der Veitsdom, vor allem das Mucha-Fenster im nördlichen Seitenschiff (Neue Erzbischöfliche Kapelle) — eine Glasmalerei von Alfons Mucha aus dem Jahr 1931, die den heiligen Wenzel mit der heiligen Ludmila und den Slawenaposteln Kyrill und Method zeigt. Leuchtende Jugendstilfarben, völlig anderer Stil als der Rest der Kathedrale.
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Das Goldene Gässchen (Zlatá ulička), wo Franz Kafka 1916–1917 bei seiner Schwester im Häuschen Nr. 22 wohnte. Die Atmosphäre ist abends viel besser — ab 18 Uhr in der Sommersaison (16 Uhr im Winter) öffnet sich die Gasse kostenlos für die Öffentlichkeit, ohne Eintrittskarte.
Was ihr weglassen könnt: die Ausstellung „Geschichte der Prager Burg” (interessant, aber zeitintensiv), den Aufstieg auf den Veitsdom-Turm (ordentlicher Ausblick, aber vom Petřín ist er besser), die Daliborka (Gefängnisturm mit Folterausstellung, klaustrophobisch, kurz).
Mittagessen oben oder unten? Im Burgkomplex selbst ist alles überteuert. Geht die Nerudova-Straße hinunter zur Kleinseite — die Restaurants sind eine Klasse besser und ein Viertel günstiger. Restaurace U Mlynáře — solide böhmische Küche zu fairen Preisen, ein Stück unterhalb der Burg. U Glaubiců am Malostranské náměstí — sehr beliebte böhmische Wirtschaft, große Portionen, hervorragendes Essen, etwas teurer als U Mlynáře. Reservierung lohnt sich auch hier.
Nachmittag auf der Kleinseite:
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Wallenstein-Garten (Valdštejnská zahrada, kostenlos, geöffnet Mo–Fr 7–19 Uhr, am Wochenende 9–19 Uhr). Barockgarten mit Sala terrena, Tropfsteinwand und Voliere mit den größten Eulen Tschechiens (Uhus mit über 1,5 m Flügelspannweite). Pfauen laufen frei über den Rasen. Sitz des Senats — der Garten ist trotzdem öffentlich zugänglich.
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John-Lennon-Mauer — touristisch, aber schnell erledigt. 5 Minuten, Foto, weiter.
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Kampa — die Insel in der Moldau, ruhig, mit den drei bronzenen Babies von David Černý auf dem Rasen (dieselbe Serie, die auch am Žižkov-Fernsehturm hochkriecht — hier kann man sie anfassen). Auf dem Wasser nahe dem Kampa-Museum schwimmen außerdem 34 gelbe, leuchtende Pinguine — ein anderes Werk, von der italienischen Künstlergruppe Cracking Art.
Abendessen. Ich empfehle das Czech Slovak Restaurant, fünf Minuten von der Karlsbrücke, direkt unterhalb des Petřín.
Tag 3 — Prag ohne Massen
Am dritten Tag lasst ihr die Sehenswürdigkeiten weg und lebt wie ein Prager.
Morgens: Vyšehrad. Die zweite Burg Prags, die kaum jemand besucht. Eintritt zum Areal kostenlos, nur die Basilika St. Peter und Paul kostet (etwa 90 Kč, aktuelle Preise auf bazilika.kkvys.cz). Auf dem Vyšehrader Friedhof liegen Smetana, Dvořák und Karel Čapek mit eigenen Gräbern; das Slavín-Pantheon an der Ostseite des Friedhofs beherbergt die Größten der Nation — Mucha, Vrchlický, Destinnová und insgesamt 56 Persönlichkeiten. Sonntagmorgens trefft ihr hier Prager mit ihren Hunden, keine Touristenbusse.
11:00: Náplavka. Samstags findet hier der Bauernmarkt statt — Käse, Bäcker, frisches Gemüse, Kaffee mit Einheimischen. An anderen Tagen bleibt es trotzdem ein angenehmes Flussufer für einen Spaziergang. Hausboote, Cafés, Ruhe.
Mittagessen: Karlín oder Vinohrady. Karlín ist gastronomisch das spannendste Viertel der Stadt. Lokál Hamburk (klassisch), Eska (Bäckerei + Bistro der Ambiente-Gruppe, Bib Gourmand im Michelin, berühmtes Frühstück bis in den Nachmittag; im ersten Stock das Schwesterrestaurant Štangl für ein Degustationsmenü am Abend), oder Krystal Bistro (böhmisch-französische Küche, mittlere Preisklasse). In Vinohrady lohnen sich lokale Bistros und Cafés — für Streetfood fahrt ihr eine Tramstation weiter zum Manifesto Market Anděl in Smíchov oder zum Manifesto Market Florenc im Zentrum.
Nachmittag: ein Park mit Aussicht. Hängt davon ab, wo ihr esst:
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Letná — Biergarten beim Letná-Schlösschen, Blick auf die Moldau und ihre Brücken. Klassiker.
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Riegrovy sady — in Vinohrady, andere Perspektive auf die Stadt.
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Petřín — falls ihr noch nicht oben wart und das vollständige Panorama wollt. Aus meiner Sicht der Favorit.
Abends: eine echte böhmische Wirtschaft. Nicht auf der Touristenroute. U Černého vola auf dem Hradschin (Loretánské náměstí) — Wirtschaftsbetrieb seit 1726, das heutige Lokal seit 1965. Ausgeschenkt wird Velkopopovický Kozel 12° für etwa 45 Kč, dazu Pilsner Urquell. Nur Bargeld, das Personal ist nicht gerade touristenfreundlich — etwas für Hartgesottene. Wer eine echte böhmische Kneipenstimmung erleben will, ist hier richtig. U Vejvodů im Zentrum (Jilská 4) hat Geschichte, ist aber abends voller Touristen — geht vor 18 Uhr hin. Oder bleibt einfach in Karlín.
Praktische Tipps, die euch sonst niemand sagt
Geld. Karten werden in den meisten Lokalen akzeptiert, aber ein bisschen Bargeld dabei zu haben, ist immer eine gute Idee. Geldautomaten gibt es überall — niemals an einem EURONET-Automaten abheben, die haben miserable Wechselkurse und hohe Gebühren. Am besten an Bank-Automaten ziehen. Niemals in den Wechselstuben im Zentrum tauschen, vor allem nicht bei denen mit dem Schild „Zero commission” — die haben grauenhafte Kurse und schlagen am Ende eine versteckte Gebühr drauf. Faire Wechselstuben: eXchange in der Štefánikova 203/23, Praha 5 (3 Min. von der Metro Anděl) und Capital Exchange (drei Filialen: Jindřišská 12, Wenzelsplatz 27, Národní 63). Wenn ihr tauschen müsst, dann dort.
Trdelník. Keine böhmische Spezialität. Stammt aus Siebenbürgen (heutiges Rumänien), nach Skalica in der Slowakei brachten ihn ungarische Adlige im 18. Jahrhundert. Der Skalický trdelník ist seit 2007 als slowakische Spezialität mit geschützter geografischer Angabe der EU eingetragen. In Prag tauchte er erst Ende der 1990er Jahre auf — alles, was ihr im Zentrum seht, ist für Touristen entstanden. Wenn ihr Lust auf etwas Süßes habt, nehmt einen Honigkuchen (medovník) in einem ordentlichen Café oder vdolky (kleine Hefebällchen) in der Wirtschaft.
Toiletten. Die meisten Cafés und Wirtschaften erwarten einen Konsum. Kostenlos und sauber: OC Palladium (Platz der Republik), OC Quadrio (Národní), McDonald’s (mit Konsum), Museen (nach dem Eintritt). In zentralen Lagen kosten öffentliche Toiletten 10–15 Kč.
Taschendiebe. Vor allem auf der Karlsbrücke und am Wenzelsplatz. Kein großes Drama, aber Ausweise und Geld in eine Innentasche mit Reißverschluss, nicht in die Gesäßtasche.
Wann ihr fahren solltet — und wann besser nicht
Beste Reisezeit: April–Juni (blühende Bäume, lange Tage, noch nicht voll) und September (Licht, Äpfel, Kirmes-Saison). Aus meiner persönlichen Erfahrung ist der Mai ideal.
Vermeiden: Juli und August (Hitze, Massen). Silvester ist großartig, aber die Hotelpreise verdreifachen sich (300+ EUR pro Nacht im Zentrum). Weihnachten selbst (24.–26. 12.) ist paradoxerweise ruhiger — die Tschechen feiern zuhause, die Touristen kommen erst zur Silvesterwoche. Brückentage rund um die Staatsfeiertage (1. und 8. Mai, 5.–6. Juli) — touristische Wirtschaften im Zentrum bleiben offen, sind aber voll. Lokale Wirtschaften außerhalb des Zentrums können geschlossen sein — vorher prüfen.
Sonderfall: Die Prager Weihnachtsmärkte im Dezember am Altstädter Ring und am Wenzelsplatz sind wirklich schön, rechnet aber mit Massen. Sie lohnen sich — nur nicht am letzten Wochenende vor Weihnachten.
Wann drei Tage nicht reichen
Seien wir ehrlich:
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Wenn ihr zusätzlich einen Tagesausflug machen wollt (Karlštejn, Kutná Hora, Český Krumlov), reichen drei Tage nicht. Plant 4–5 Tage.
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Wenn ihr ernsthaft Museen besuchen wollt (Nationalmuseum, Nationalgalerie, Jüdisches Museum, Museum Kampa), sind es ebenfalls 4+ Tage.
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Wenn das eure einzige Tschechienreise wird: plant eine ganze Woche. Prag plus ein längerer Ausflug ins Umland (Český Krumlov mit Übernachtung, oder Kutná Hora und Karlštejn).
Aber drei Tage reichen, um Prag wirklich kennenzulernen — ohne Erschöpfung, mit Zeit für einen Kaffee dort, wo es einem gerade gefällt.
Weiterlesen auf Tschechienguide:
- Karlštejn — der ganze Tag, ehrlich geplant (für den 4. Tag, falls ihr ihn habt)
- Kutná Hora ohne Bus (in Vorbereitung)
- Prag mit Kindern, ohne Drama (in Vorbereitung)